Wie sollte ein PR-Team einen Kunden auf ein Projekt im Reputationsmanagement vorbereiten?
Klären Sie die Erwartungen an Umfang und Zeitplan, übergeben Sie bestehende Kommunikationsmaterialien und Kontextinformationen, benennen Sie interne Stakeholder und vereinbaren Sie vorab die Erfolgskriterien. So startet das Projekt direkt mit einer klaren Ausrichtung statt mit einer langen Findungsphase.
Ein PR-Team kann ein Projekt im Reputationsmanagement vom ersten Tag an produktiv gestalten, indem es vorab klärt, was sonst langsam und teuer herausgefunden werden muss. Vier Punkte sind dabei besonders wichtig.

- Erwartungen an Umfang und Zeitplan klären
- Kommunizieren Sie ehrlich, dass Reputationsarbeit in der Suche, auf Wikipedia und in KI-Systemen ihre Wirkung über Monate und nicht über Tage entfaltet. Ein Kunde, der Veränderungen über Nacht erwartet, wird selbst von guter Arbeit enttäuscht sein.
- Kommunikationsmaterialien und Kontext übergeben
- Stellen Sie Kernbotschaften, bisherige Berichterstattung, sensible Vorgeschichten und das Briefing-Material zur Verfügung. Die Agentur für Reputationsmanagement sollte nicht rekonstruieren müssen, was das PR-Team bereits weiß.
- Interne Stakeholder benennen
- Legen Sie fest, wer welche Freigaben erteilt, damit das Projekt nicht ins Stocken gerät, weil auf Zugänge oder Antworten gewartet werden muss.
- Erfolgskriterien vorab vereinbaren
- Legen Sie fest, um welche Suchanfragen und KI-Prompts es geht und was der Wikipedia-Artikel aussagen soll und was nicht. So messen alle Beteiligten dasselbe.
Wir halten alle vier Punkte beim Kick-off fest und verfolgen sie anhand der Basiswerte von IMPACT™ und AIQ, sodass das Programm einen dokumentierten Ausgangspunkt hat.
Zuletzt überprüft: 20/05/2026