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Mein Unternehmen hat hervorragende Presse, rankt aber dennoch hinter einer negativen Glassdoor-Seite. Warum?

Kurz gesagt

Glassdoor verfügt über eine sehr hohe Domain-Autorität. Zudem stuft Google eine reine Suche nach dem Unternehmensnamen oft als bewertend ein und bevorzugt daher Erfahrungsberichte von Mitarbeitern. Presseberichte ranken hingegen eher für das jeweilige Nachrichtenereignis als für die dauerhafte Marken-Suchanfrage. Die Lösung setzt direkt bei der Marken-Suchanfrage an: Stärken Sie die Autorität der Unternehmenswebsite und veröffentlichen Sie eigene Inhalte als Arbeitgeber.

Ein Unternehmen kann über exzellente Presse verfügen und dennoch erleben, dass eine negative Glassdoor-Seite vor der eigenen Website rankt. Die Ursache ist struktureller Natur und kein Versagen der PR-Arbeit. Glassdoor hat eine sehr hohe Domain-Autorität, und Google interpretiert eine reine Suche nach dem Unternehmensnamen oft als bewertend, weshalb Inhalte zu Mitarbeitererfahrungen bevorzugt werden. Presseberichte – selbst sehr positive – liegen auf Nachrichten-Domains, die für das jeweilige Ereignis ranken und nicht für die dauerhafte Marken-Suchanfrage. Daher verdrängen sie das Glassdoor-Ergebnis nicht.

Illustrativer Entwurf einer Google-Suchergebnisseite für eine Marken-Suchanfrage, der zeigt, wie Glassdoor und Indeed vor der unternehmenseigenen Website ranken.
Nur als illustratives Beispiel; ‚[Ihre Marke]‘ ist ein fiktiver Platzhalter. Eine Google-SERP für eine Suchanfrage nach Bewertungen einer Marke, kommentiert um zu zeigen, warum Bewertungsportale mit hoher Domain-Autorität (Glassdoor, Indeed) in der Regel vor der eigenen Website des Unternehmens ranken: Google interpretiert die Suchanfrage als bewertend und gewichtet Inhalte zu Mitarbeitererfahrungen entsprechend. Presseberichterstattung rankt für das Nachrichtenereignis auf Nachrichten-Domains, nicht für die dauerhafte Marken-Suchanfrage – daher verdrängt hervorragende Presse ein negatives Glassdoor-Ergebnis nicht automatisch.

Warum die Glassdoor-Seite bei der Marken-Suchanfrage gewinnt

  • Domain-Autorität: Glassdoor und Indeed weisen eine hohe Domain-Autorität auf und ranken bei Suchanfragen nach Unternehmensnamen oft auf der ersten Seite.
  • Suchintention: Google behandelt eine reine Suche nach dem Unternehmensnamen als bewertend und bevorzugt Inhalte zu Mitarbeitererfahrungen.
  • Presse rankt für das Ereignis, nicht für den Namen: Berichterstattung baut Autorität für die gemeldete Geschichte auf einer Nachrichten-Domain auf. Sie erscheint daher bei Suchen nach dem Ereignis, anstatt die dauerhafte Marken-Suchanfrage zu dominieren.

Die Lösung setzt bei der Suchanfrage an, nicht bei der Presse

Ergebnisse mit hoher Autorität lassen sich nur schwer verdrängen. Daher zielen die Maßnahmen direkt auf die Marken-Suchanfrage ab:

  1. Stärken Sie die Autorität der Unternehmenswebsite sowie deren On-Page-Signale für den Markennamen, damit sie die oberste organische Position hält.
  2. Veröffentlichen Sie eigene Arbeitgeber-Inhalte wie Karriereseiten, Beiträge zur Unternehmenskultur und Führungsthemen. Dies bietet Google eine starke Alternative für das Ranking.
  3. Pflegen Sie das Glassdoor-Profil selbst, indem Sie es beanspruchen und auf Bewertungen antworten. Wenn es rankt, spiegelt es so einen engagierten Arbeitgeber wider.

Wir überwachen die gesamten Suchergebnisse für die Marke mit IMPACT™. Das Ziel ist es, die komplette erste Seite zu gestalten, anstatt nur eine einzelne Position zu gewinnen.

Zuletzt überprüft: 20/05/2026

Quellen (2)
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