Wie gehen Sie mit Medienberichten um, die sachliche Fehler über Ihr Unternehmen enthalten?
Sachliche Fehler in Medienberichten werden über den redaktionellen Korrekturprozess des jeweiligen Mediums adressiert – die meisten seriösen Publikationen korrigieren belegte Fehler, sofern die Anfrage entsprechend dokumentiert ist. Wo keine Korrektur möglich ist, wird fundierter Gegen-Content aufgebaut.
Sachliche Fehler in Artikeln werden über den redaktionellen Korrekturprozess des jeweiligen Mediums adressiert. Die meisten seriösen Publikationen verfügen über veröffentlichte Korrekturrichtlinien und korrigieren belegte sachliche Fehler, wenn die Anfrage entsprechend dokumentiert ist. Für Fälle, in denen keine Korrektur erfolgt, wird dies durch fundierten Gegen-Content flankiert.

Das Vorgehen bei Korrekturanfragen
Die Disziplin zeigt sich in der Anfrage selbst: Korrigieren Sie den Fakt, nicht die Einordnung. Die Einordnung obliegt der Redaktion und wird von den Medien nicht geändert.
- Identifizieren Sie die spezifische Falschaussage. Benennen Sie die exakte sachliche Behauptung, die falsch ist, und nicht den Ton oder den Blickwinkel des Artikels.
- Fügen Sie Primärquellen als Beleg bei. Belegen Sie den korrekten Sachverhalt mit zugrundeliegenden Dokumenten – einer behördlichen Meldung, Gerichtsakten, einer offiziellen Stellungnahme oder zeitgenössischer Berichterstattung.
- Senden Sie die Anfrage an den Korrekturkontakt. Reichen Sie die Anfrage über die Standard-E-Mail-Adresse für Korrekturen oder den Kontakt des Mediums ein, zusammen mit der Artikel-URL, der spezifischen betroffenen Passage und den unterstützenden Dokumenten.
- Warten Sie auf die Antwort. Medien antworten in der Regel innerhalb von Tagen bis Wochen. Viele Korrekturen werden stillschweigend vorgenommen, wobei am Ende des Artikels ein Aktualisierungshinweis hinzugefügt wird.
- Greifen Sie auf Gegen-Content zurück. Wenn das Medium nicht korrigiert, bauen Sie fundierten Content auf, der die korrekten Fakten abdeckt – durch Berichterstattung glaubwürdiger Dritter, strukturierte eigene Inhalte und die Stärkung auf Entitätsebene.
Warum die KI-Ebene wichtig ist
Überwachen Sie dies mit AIQ, da unkorrigierte alte Fehler in KI-Trainingsdaten verbleiben und noch lange in den Antworten der Suchmaschinen auftauchen können, nachdem der ursprüngliche Artikel keinen Such-Traffic mehr generiert.
Zuletzt überprüft: 19/05/2026