Wie sieht die ideale Verteilung von Owned, Earned und Third-Party Content auf Seite eins aus?
Es gibt kein festes Verhältnis. Eine gesunde Seite eins für Marken fokussiert sich auf eigene Inhalte und Entitäts-Präsenzen – Unternehmenswebsite, Wikipedia, LinkedIn und das Knowledge Panel. Hinzu kommen verdiente Presseberichterstattung und ein kleinerer Teil an maßgeblichen Unternehmensprofilen wie Crunchbase. Weicht eine Suchergebnisseite davon ab, zeigen die Lücken den Handlungsbedarf.
Die ideale Aufteilung von Owned, Earned und Third-Party Content auf Seite eins ist eher ein erkennbares Muster als ein festes Verhältnis. Der Schwerpunkt liegt auf eigenen Inhalten und Entitäts-Präsenzen, beinhaltet einen relevanten Anteil an verdienter Berichterstattung und lässt einen kleineren Teil für maßgebliche Verzeichnis- und Unternehmensprofile. Weicht eine reale SERP von dieser Verteilung ab, erkennen Sie, wo die Arbeit ansetzen muss.

Wie sich eine ideale Seite eins für Marken aufteilt
- Eigene Inhalte und Entitäts-Präsenzen haben das größte Gewicht. Die Unternehmenswebsite belegt in der Regel mehrere Positionen durch ihre Über-uns-, Management-, Presse- und Produktseiten. Wikipedia steht ganz oder weit oben, sofern eine unabhängige Relevanz einen Artikel rechtfertigt. LinkedIn rankt mit der Unternehmensseite und, bei Suchanfragen nach Führungskräften, mit persönlichen Profilen, die aufgrund der Domain-Autorität von LinkedIn oft unter den ersten drei Ergebnissen landen. Das Knowledge Panel befindet sich oben rechts auf der Desktop-SERP und bezieht seine Daten aus Wikidata, Wikipedia, dem Knowledge Graph und anderen maßgeblichen Quellen im Internet.
- Verdiente Berichterstattung nimmt einen relevanten, aber kleineren Anteil ein. Maßgebliche Presseberichte von Drittanbietern wie Reuters, Bloomberg, Forbes und relevanten Fachpublikationen rotieren durch verschiedene Positionen, je nachdem, wie neue Berichte erscheinen und Aktualitätssignale abklingen.
- Maßgebliche Verzeichnisse und Unternehmensreferenzen füllen den Rest. Strukturierte Drittanbieter-Profile erscheinen tendenziell in der unteren Hälfte der Seite – LinkedIn rankt für Personen, während Crunchbase und Bloomberg für Unternehmen ranken –, zusammen mit branchenspezifischen Verzeichniseinträgen bei entsprechenden Suchanfragen.
Die Lücken richtig deuten
Da die Verteilung vorhersehbar ist, zeigen die Stellen, an denen die Seite eins eines Kunden davon abweicht, was behoben werden muss. Ein fehlender Wikipedia-Artikel, ein schwaches oder fehlendes Knowledge Panel, unzureichende eigene Inhalte, die Top-Positionen an Dritte abtreten, oder das Fehlen von verdienter Presse markieren jeweils den Punkt, an dem die Reputationsarbeit beginnen muss. Was auf der Marken-SERP unterrepräsentiert ist, ist genauso aufschlussreich wie das, was bereits vorhanden ist.
Zuletzt überprüft: 19/05/2026