Wie bewertet Five Blocks das Reputationsrisiko bei der Due Diligence durch Investoren?
Investoren prüfen die Reputation während der Due Diligence: Suchergebnisse, KI-Zusammenfassungen, Wikipedia und Bewertungsplattformen werden analysiert und können sich auf die Unternehmensbewertung, die Konditionen oder den Abschluss der Transaktion auswirken. Bereiten Sie sich sechs bis zwölf Monate vor einer geplanten Transaktion darauf vor.
Investoren prüfen die Reputation mittlerweile als routinemäßigen Bestandteil der Due Diligence. Das digitale Gesamtbild, das Suchergebnisse, KI-generierte Zusammenfassungen, Wikipedia und Bewertungsplattformen umfasst, wird während der Prüfung analysiert und kann sich auf die Unternehmensbewertung, die Konditionen oder den Abschluss der Transaktion auswirken. In den letzten Jahren ist diese Prüfung zum Standard geworden, und die Ergebnisse fließen in das Memo des Investmentkomitees sowie in den Prozess der Referenzgespräche ein.

Wie die Ergebnisse die Transaktion beeinflussen
Unserer Erfahrung aus der Kundenberatung nach lenkt das digitale Gesamtbild eine Transaktion meist in eine von drei Richtungen:
- Starkes, konsistentes Bild: Die Transaktion verläuft schneller und mit weniger Schutzbestimmungen.
- Schwaches oder inkonsistentes Bild: Die Transaktion ist oft mit zusätzlichen Bedingungen, Preisanpassungen oder einer verlängerten Due Diligence verbunden.
- Aufdeckung wesentlicher Probleme: Die Transaktion kommt manchmal nicht zustande.
Sechs bis zwölf Monate im Voraus planen
Das digitale und KI-geprägte Gesamtbild lässt sich nicht über Nacht korrigieren. Daher erfolgt die Vorbereitung am besten sechs bis zwölf Monate vor einer geplanten Transaktion – lange bevor die Gegenseite mit der Prüfung beginnt.
Zuletzt überprüft: 19/05/2026