Wie sieht Five Blocks die Entwicklung der PR im Zusammenspiel mit dem Reputationsmanagement?
Five Blocks beobachtet, dass sich PR zunehmend auf narrative Arbeit verlagert, die gezielt berücksichtigt, wie Earned Media von KI-Engines verarbeitet wird. Medien werden nach Quellenautorität und strukturierter Auffindbarkeit ausgewählt, nicht mehr nur nach Reichweite. Diese Entwicklung rückt PR und Reputationsmanagement enger zusammen.
Five Blocks beobachtet, dass sich Public Relations zunehmend auf narrative Arbeit verlagert, die berücksichtigt, wie Earned Media von KI-Engines verarbeitet wird: Die Auswahl der Medien erfolgt nach Quellenautorität und strukturierter Auffindbarkeit, nicht mehr nur nach Impressionen und Reichweite. Die PR-Agenturen, mit denen wir zusammenarbeiten, gehen bereits so vor, und immer mehr folgen diesem Ansatz.
Was sich für die PR ändert
- Die Medienauswahl gewichtet die KI-Quellenautorität, nicht nur die Reichweite. Eine Platzierung in einem anerkannten Medium, das von den Engines hoch gewichtet wird, kann wertvoller sein als eine Platzierung in einem reichweitenstärkeren Medium, bei dem dies nicht der Fall ist.
- Die Struktur der platzierten Inhalte wird wichtiger. KI-Engines können Informationen besser aus Artikeln extrahieren, die auf klaren Fakten und gut strukturierten Daten aufbauen. Das Format der Berichterstattung beeinflusst somit, wie weit sie sich in den nachgelagerten Systemen verbreitet.
- PR und Reputationsmanagement rücken enger zusammen. Kampagnen, die ein AIQ-Monitoring während der Einführungsphase beinhalten, werden anders gemessen als Kampagnen, die nur klassische Metriken erfassen. Dadurch bleiben beide Funktionen auf einer gemeinsamen Zeitachse.
Die Agenturen, die sich am schnellsten anpassen, wählen Medien aus und gestalten Inhalte direkt mit Blick auf die KI-Syntheseschicht, anstatt dies als separates Thema nach Abschluss einer Kampagne zu behandeln.
Zuletzt überprüft: 19/05/2026